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Entwicklung

"Ist diese Welt noch zu retten ?"

Diese Frage wird in der Entwicklungspolitik, in vielen wirtschaftlichen Bereichen und auch bei ökologischen Fragen oft nur noch mit resigniertem Achselzucken gestellt. Eine positive Antwort wird kaum erwartet.

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Auch dem 40jährigen Job Ondiege aus Kenia wird die Frage öfter gestellt, und er  antwortet mit einem fröhlichen: „Ja, es lohnt sich!" Der 1,90 m große, breitschultrige Pastor hatte eigentlich vor, Profifußballer zu werden. Dann „begegnete er Christus", absolvierte ein Theologiestudium und begann ohne wirtschaftliche Absicherung (sein „Gehalt" wird durch Spenden „garantiert") bei CM Missio mitzuarbeiten. „Der Afrikaner braucht eine neue Würde. Er muss von seiner Bettlermentalität weg!" Dies sind für „Job" Leitsätze in der täglichen Arbeit. Er, der aus einer der bessergestellten Familien Kenias stammt, begibt sich zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die entlegenen ländlichen Gebiete Kenias, in denen 80 % der Bevölkerung „leben". Hier gibt es keine weißen Entwicklungshelfer und auch ein gebildeter Kenianer ist kaum noch in der Lage, die dortigen Lebensbedingungen zu ertragen.

Job schläft auf den Fußboden in den Hütten dieser Menschen, er redet mit den Dorfältesten. Aber er stellt sich auch einfach an eine staubige Straßenkreuzung und fragt die Leute nach der Perspektive für ihr Leben. So fing es auch in Kango an. Der Name des Dorfes war Synonym für Hexenglauben, Spiritismus, Alkoholismus, Drogensucht und Hoffnungslosigkeit. „Du gehörst nach Kango" - eine verächtliche Drohung. Job fing an, mit den Menschen zu leben. Ein Freund aus Deutschland stiftete eine „reisende Apotheke" in Form eines Koffers mit Grundmedikamenten. Plötzlich gab es eine Alternative zu Zauberern, die mit Beschwörungen die Krankheit bannen wollten - bis dahin die einzige „medizinische Hilfe".

Er erzählte aber beim Medikamenteverteilen auch, dass Gott jeden in Kango genauso liebt wie die weißen Leute oder die Regierungsbeamten in der Hauptstadt; dass es Hoffnung gibt, nicht nur bei Krankheiten. Eines Tages begann unerwartet früh die Regenzeit. Job hatte für seine Arbeit ein paar Säcke mit Reissamen mitbekommen. Er aktivierte das ganze Dorf und in wenigen Tagen war aus einem versteppten, staubigen Flecken eine grüne Reisoase geworden. Heute steht in Kango, das bisher sowohl von christlichen Kirchen als auch von Moslems gemieden wurde, eine kleine Lehmkirche. Es versammelt sich eine christliche Gemeinde und diese Gemeinde ist ein Zeichen neuer Hoffnung für das Dorf.

Falls Sie Job's „Gehalt" und das unserer anderen kenianischen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen „sicherer" machen wollen, hier unsere Kontonummer: CM-Missio Raisdorf e.V., Konto 500054, BLZ 210 602 37, Evangelische Darlehensgenossenschaft eG, IBAN DE 6521 0602 3700 00 500054, Stichwort: MAP (Mitarbeiterpatenschaft). Steuerwirksame Spendenquittungen werden gerne ausgestellt. Infos: Kai Feldhusen Parkstraße 13, 65779 Kelkheim, Tel/Fax 06195. 90 17 94, e-mail kfeldhusen(@)cm-missio.de

CM Missio Raisdorf e.V.  | info(@)cm-missio.de